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ie Laufenburger Barocker zeigten sich am Umzug sommerlich. Foto: Peter Schütz

Publikumsmagnet Laufenburger Fasnacht

Die Laufenburger Fasnacht hat sich am Wochenende einmal mehr zum Publikumsmagneten entwickelt. Von Donnerstag bis Sonntag befanden sich die pittoresken Altstädte auf beiden Seiten des Rheins fest in Narrenhand.

PETER SCHÜTZ (Text und Fotos)

Im Gleichschritt. Das Laufenburger Tambourencorps am grenzüberschreitenden Umzug am Sonntag. Foto: Peter SchützMehrere Tausend Besucher stürzten sich in das fasnächtliche Treiben, das sich von ein paar wenigen Regengüssen nicht aufhalten liess. Los gings mit der Salmanlandung am Donnerstag. Am Freitagabend ging das 33. Gugge-Open-Air-Festival lautstark über fünf Bühnen. Organisiert hatten den Anlass die heimischen Guggenmusiken Barocker und Roli-Guggers. Das Angebot konnte sich sehen und hören lassen: 30 Guggenmusiken inklusive WarmUp mit vier Guggen auf der Bühne in der Codmananlage, Surprise Bühne auf dem mittleren Brunnen mit freiem Programm plus Bars, Beizen und Restaurants. Einige klangvolle Namen der Schweizer Guggenszene waren dabei, wie 34er Höckler Ennetbaden, die Seifesüder Leibstadt, die Laubbärggugger, die Hornfääger Leuggern, die Ziegelhöttler Herisau, die Gugge-Zwärgli Basel, Los Guggos Oberglatt, Chriesi Chlöpfer und Minifodrios aus Baar.

Ein Paradiesvogel füttert die Jugend. Foto: Peter SchützDie nächste Attraktion war das Häxefüür am Samstagabend mit einem langen Umzug von schaurigen Gestalten. Die Veranstalter, die Stadthäxe Laufenburg und die Waldgeister Rhina, hatten über 60 Gruppen mit über 1000 Hästrägern zu Gast.

Grosse Köpfe. Die Guggenmusik der Hotzenblitzzunft aus dem Hotzenwald. Foto: Peter SchützTags darauf ging es in Laufenburg erneut rund, als ab 14.11 Uhr der grosse grenzüberschreitende Umzug durch die Altstadt rollte. 47 Gruppen aus der Schweiz und aus Deutschland nahmen daran teil. An der Strecke drängten sich die Zuschauer, einige Unerschrockene, die laut nach Konfetti schrien, waren auch dabei. Organisiert hatten den Umzug die Laufenburger Salmfänger und die Narro-Altfischerzunft 1386.
Am Mittwoch, 14. Februar, geht die Fasnacht in Laufenburg mit der Böögg-Verbrennung um 20 Uhr beim alten Zeughaus zu Ende. Anschliessend «Ustrinkete» in der Barocker-Bar.

Druckvoll. Die Schnörri Plätzer Reckingen. Foto: Peter SchützBilder
Erstes Bild: Die Laufenburger Barocker zeigten sich am Umzug sommerlich. Foto: Peter Schütz
Zweites Bild: Im Gleichschritt. Das Laufenburger Tambourencorps am grenzüberschreitenden Umzug am Sonntag. Foto: Peter Schütz
Drittes Bild: Ein Paradiesvogel füttert die Jugend. Foto: Peter Schütz
Viertes Bild: Grosse Köpfe. Die Guggenmusik der Hotzenblitzzunft aus dem Hotzenwald. Foto: Peter Schütz
Fünftes Bild: Druckvoll. Die Schnörri Plätzer Reckingen. Foto: Peter Schütz

Weitere Impressionen der Laufenburger Fasnacht in unserer Fotogalerie.

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