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(pd) Am 23. August 2019, 12 Uhr, sind die Anmeldefristen für Kandidatinnen und Kandidaten der Ständeratswahlen und der Regierungsratsersatzwahl vom 20. Oktober 2019 abgelaufen. Für die Wahl der aargauischen Mitglieder des Ständerats kandidieren 3 Frauen und 7 Männer, für die Regierungsratsersatzwahl haben sich 3 Kandidatinnen und 3 Kandidaten angemeldet.

(pd) Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen die ehemalige Kassierin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen und der CVP-Basel-Landschaft Anklage wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung erhoben. Der Frau wird vorgeworfen in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt rund 400'000 Franken veruntreut zu haben.

(hb/nb) «Auch wenn ein Tor zugeht, dann geht sicher wieder ein Türchen auf…», mit diesen Worten rundete Barbara Keller, Missionarin im Bildungshaus Santa Maria del Fiat im ecuadorianischen Manglaralto, den Vortragsabend im Pfarreiheim Kaisten ab.

(eing.) Am Dienstag, 20. August, fand in Obermumpf eine gemeinsame Samariterübung mit den Vereinen aus Schupfart und Wallbach-Mumpf statt. Das Thema: Postendienst an einem «Openair.»

(pol) Eine 59-jährige Automobilistin dürfte am Donnerstag infolge Übermüdung zu weit nach links geraten sein. In der Folge prallte sie gegen ein stillstehendes Fahrzeug. Die Kantonspolizei nahm ihr den Führerausweis vorläufig ab.

Christian Grünzweig (links) und Jacopo Valsecchi betrachten einen Magneten, der jenen gleicht, die beispielsweise auch bei Magnetstickern für Kühlschranktüren eingesetzt werden. Mit dem Gerät, das Grünzweig in seiner Hand hält, lässt sich die Ausrichtung des Magnetfeldes an der Stelle bestimmen. Foto: Paul Scherrer Institut/Mahir Dzambegovic

(psi) Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben eine neue Methode entwickelt, mit der man starke Magnetfelder exakt vermessen kann. Dafür nutzen sie Neutronen, die mithilfe der Spallationsquelle SINQ gewonnen werden. Damit lassen sich deshalb künftig Felder von Magneten vermessen, die bereits fest in Geräten installiert sind und somit für andere Sondierungstechniken nicht zugänglich sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden aus Villigen nun im Fachmagazin Nature Communications.

(pd) Wie bereits in den vergangenen Jahren durfte die Wirtschaftskammer Baselland auch 2019 mehr als 500 Gäste am traditionellen Spätsommeranlass vor der historischen Kulisse der Römerstadt Augusta Raurica begrüssen. Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider betonte am KMU Networking-Grill vom 21. August die Wichtigkeit, KMU-freundliche Politikerpersönlichkeiten nach Bundesbern zu wählen.

(pd) In der Gemeinde Merenschwand wurde ein Gesuch aufgelegt für die Entfernung eines Biber-Damms am Merenschwander Unterrütikanal. Mit der Entfernung des Biber-Damms soll der dortige Weizenanbau vor Vernässungsgefahr geschützt werden. Matthias Betsche, Präsident von Pro Natura Aargau ist überzeugt: «Das Hauptproblem liegt hier nicht beim Biber, sondern in der nicht mehr angemessenen Bewirtschaftung des Gebiets».

Mit Drainagen würden die Feuchtgebiete zerstört und intensiv bewirtschaftet. «Wir müssen in diesen Gebieten wieder zu einer Landwirtschaft in Einklang mit Biber und dem Lebensraum Wasser finden!» betont der Präsident von Pro Natura Aargau Matthias Betsche.
Unser gegenwärtiges, dichtes Drainagenetz zeugt vom jahrhundertelangen Kampf der Landwirtschaft gegen das Wasser. Seit 1850 wurden in der Schweiz mehr als zweihunderttausend Hektaren Feucht- und Riedwiesen, Quellen, Moore und Bruchwälder mit Drainagen der landwirtschaftlichen Produktion geopfert. Die Folge: Im Wasserkanton Aargau wurden so die meisten der Feuchtgebiete trockengelegt. Matthias Betsche, Präsident von Pro Natura Aargau betont: «Der Kanton Aargau hat über 90 Prozent seiner Feuchtgebiete verloren. Wasser-Lebensräume und die Biodiversität sind im Aargau zunehmend gefährdet.».

Mit statt gegen den Biber
Mit fortschreitender Klimaerwärmung und zunehmender Trockenheitsperioden versiegen zudem Wasser-Quellen und kleineren Flüssen im Aargau ist die Wasserentnahme immer öfter nicht mehr zuzumuten mit verheerenden Folgen für die Landwirtschaft. «So können wir nicht weitermachen!» wird Matthias Betsche deutlich: «Angesichts zunehmender Klimaerwärmung und unaufhaltsam schmelzender Gletscher sowie rasant abnehmender Biodiversität müssen wir wieder zu einer Landwirtschaft finden, die in Einklang mit dem Lebensraum Wasser
und dem Biber steht.»

Laubfrosch und Büffel statt Mais und Motocross
Wie es sein könnte, zeigt der Landwirtschaftsbetrieb auf dem Märimoos. Bis vor zehn Jahren wurde hier konventionelle Landwirtschaft betrieben. Vor allem Futtermais wurde angebaut. Schwere Traktoren fuhren über die Felder. Wenn diese abgeerntet waren, kamen die Motocross-Töffs. Jetzt wird das Land wieder vernässt und es wird eine Landwirtschaft betrieben, die dem Feuchtgebiet angepasst ist. Auf dem Land weiden nun Tiere, die Feuchtigkeit lieben, nämlich Wasserbüffel.

Biber nur Überbringer der schlechten Nachricht
Das Hauptproblem in Merenschwand liegt nicht beim Biber, sondern in der nicht mehr angemessenen Bewirtschaftung eines Gebiets, das eigentlich ein Feuchtgebiet wäre. Der Biber gehört zum Wasserkanton und erfüllt für den Erhalt unserer Wasser-Lebensräume eine zentrale Rolle. Matthias Betsche: «Ob Wasserbüffel, Reis oder eine andere landwirtschaftliche Nutzung: Es geht jetzt darum, dass in Merenschwand eine Lösung gefunden wird, die auf den Wasser-Lebensraum und den Biber Rücksicht nimmt. Gerne würde Pro Natura Aargau zusammen mit den Aargauer Landwirten Projekte mit, statt gegen das Wasser realisieren. Unser Aargauer Biber könnte hier sogar zu einem wichtigen Helfer werden!», freut sich der Präsident von Pro Natura Aargau, auf eine naturnahe Lebensmittelproduktion mit mehr Feuchtgebieten.

(pol) Die Polizei Basel-Landschaft wird nächste Woche (26. August bis 1. September) auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf den «Langsamverkehr» durchführen. Damit will die Polizei Basel-Landschaft die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren.

(pd) Das erste Mal seit 2011 ist die Sozial­hilfequote im Kanton Basel-Landschaft nicht gestiegen. Das ist eine positive Entwicklung. Im Jahr 2018 wurden 8560 Personen oder 3 Prozent der Kantonsbevölkerung unterstützt. Alleinerziehende Personen tragen nach wie vor das grösste Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.

(pd) Im Verlauf eines Jahres wurden 74 Armeeangehörige aus dem Kanton Aargau als Offiziere brevetiert. Als kleines Dankeschön lud der Regierungsrat des Kantons Aargau die neu brevetierten Offiziere am Dienstag, 20. August, in die Kaserne Aarau ein.

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