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Zuger Highlands – Unihockey Fricktal 6:1
(rm) Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Olten wollte man die nächsten Punkte auswärts bei den Zuger Highlands einheimsen. Doch daraus wurde nichts: Zu diszipliniert und kompakt standen die Innerschweizer, welche die Fricktaler im Schlussdrittel Mal für Mal auskontern konnten.

Die Zuger Highlands, welche auf diese Saison hin in die West-Gruppe wechselten, sind auch für die Fricktaler ein unbeschriebenes Blatt. Was man dann am Samstag Abend vorfand, war eine äus-serst kompakt stehende Mannschaft, welche solidarisch verteidigt, sich in jeden Schuss wirft – und stehts auf Konterchancen lauert. Ein Spiel, mit dem die Fricktaler in der Vergangenheit schon ihre liebe Mühe hatten.
Die Gäste waren zu Beginn versucht, das Spiel in die Hand zu nehmen – viele technische Fehler gepaart mit Fehlpässen, welche man durch die defensiv stehenden Zuger spielen wollte, aber keinen Abnehmer fanden, waren das Resultat. Man konnte von Glück reden, dass Torhüter Basler nach 20 Minuten nur nach einem Powerplay-Treffer hat hinter sich greifen müssen – die Zuger sündigten gleich mehrmals, als sie alleine oder in einer Zwei-gegen-Eins-Situation aufs Fricktaler Tor losziehen konnten.
Die Fricktaler ihrerseits wurden mit dem Verlauf des Spiels stets gefährlicher, scheiterten aber wie erwähnt an einem Block des Gegners oder am Schlussmann der Zuger, der als letzte Instanz der Heim-Defensive oft noch seine Finger im Spiel hatte.
Mit der 1:0-Führung im Rücken fingen die Zuger an, sich noch etwas mehr Zeit bei der Auslösung zu lassen. Davon liessen sich die Fricktaler in der 36. Minute herauslocken. Als man die Verteidiger früh unter Druck setzen wollte, gelang dies nicht wie gewünscht. Das Heimteam spielte die Fricktaler gekonnt aus und versenkte zum 0:2.

Ineffizientes Pressing
Ruhe bewahren und die sich bietenden Chancen nutzen war die Devise für das letzte Drittel – 20 Minuten für zwei Tore war noch allemal genug Zeit. Mit zwei Blöcken sollte das Tempo sowie der Druck auf die Gegner erhöht werden. Dies gelang: Nach einer längeren Druckphase spielten sich die Fricktaler im Slot frei und netzten zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Doch anstatt die Druckphase weiterzuführen und den Schwung mitzunehmen, reagierten die Zuger nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff und stellten den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Es sollte der Genickbruch sein für die Gäste aus dem Fricktal, welche sich danach noch im Full-Press versuchten, von den Zugern aber ein ums andere Mal ausgespielt wurden. Gegen die äusserst abgeklärten Zuger war für die Fricktaler nichts zu holen. Die Chance, es besser zu machen, bietet sich aber bereits kommenden Samstag. Dann geht es gegen Waldenburg um die nächsten wichtigen drei Punkte. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Dreifachhalle in Oberdorf BL.

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