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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Europa in der Plan- wirtschafts(negativ)-Spirale
Auf jede Krise wird sofort mit massiven staatlichen Eingriffen reagiert. Dass all diese meist gut gemeinten Eingriffe aber auch starke Nebenwirkungen haben kann, wird oft vergessen oder bewusst in Kauf genommen, da man sie erst viel später spürt. Beispiel: Die extreme Solar- und Windkraftsubventionswelle in Deutschland vor wenigen Jahren ist aus meiner Sicht mitschuldig am heutigen Energieversorgungsdesaster. Selbst der Preis für grüne Wasserenergie war über eine längere Zeit so tief, dass neue Investitionen einfach völlig unrentabel waren. Wieso hat Frankreich heute so viele Kernkraftwerke in Revision? Es gab politisch und auch wirtschaftlich kaum Argumente, mehr als nötig zu investieren. Das rächt sich früher oder später immer. Natürlich konnte man nicht wissen, dass Erdgas so schnell zur Mangelware werden könnte. Aber die vor wenigen Jahren extrem tiefen Strompreise haben weder neue Investitionen (ausser subventionierte), noch übermässigen Unterhalt oder grosse Stromspar-übungen ausgelöst. Und nun zahlen wir die Zeche dafür.
Preisüberwacher kritisiert Bankgebühren
Die Margen der Banken hatten in der Negativzinsphase recht stark gelitten. Da wurde man kreativ und führte Gebühren ein, da gewisse Tätigkeiten sonst nicht kostendeckend seien. Ein Teil dieser Gebühren wird noch vom Preisüberwacher beanstandet. Gut so! Die Zinssituation hat sich in den letzten Monaten massiv verändert. Ich bin gespannt (aber nicht hoffnungsvoll…), ob die Banken den Spesendschungel nun wieder zu roden beginnen.
Der Kunde ist nicht mehr König – ausufernde Bürokratie
Kürzlich erlebt: Eine schriftliche Vollmacht eines Kunden zur Abklärung von offenen Steuerfragen wurde von seiner Bank nicht akzeptiert. Das sei nur auf ihrem offiziellen Formular möglich. Formalitäten sind wichtiger als ein Kundenwusch: Wir haben es schon weit gebracht, und die Tendenz ist erschreckend!
Zur Rose zum Zweiten
Nur zwei Wochen nach meinem Artikel hat zur Rose eine Aktienkapitalerhöhung durchgeführt und die Ausgabe einer Wandelobligation bekannt gegeben. Vor allem die Aktienausgabe war zu sehr tiefen Konditionen, was den Druck auf die Aktien verstärkt hat. Die von mir empfohlene kürzere Obliga-
tion sollte durch diese Kapitaltransaktionen gestärkt hervorgehen und die Rückzahlung sollte mit grösserer Wahrscheinlichkeit möglich sein.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

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