(fi) Kredite im Gesamtbetrag von knapp 11,5 Millionen Franken genehmigten die Laufenburger Stimmberechtigten am Freitagabend an einer gutbesuchten ausserordentlichen Gemeindeversammlung. Von total 2033 Stimmberechtigten waren 199 anwesend.
Nach langer Diskussion und zahlreichen Fragen wurden 9,08 Mio. Franken für die Verbindungsleitung FlexBase zur Spitalstrasse und Anbindung an den Wärmeverbund sowie die teilweise Erneuerung der Wasser- und Elektroleitungen im Perimeter genehmigt. Dies mit Gutheissung eines Ergänzungsantrages, dass der Stadtrat bis zur Sommergemeindeversammlung 2026 ein Konzept vorlegen muss, das Auskunft darüber gibt, wer den Wärmeverbund führt, betreibt (Betreiberleistung) und unterhält. Abgelehnt worden war ein Rückweisungsantrag.
Ebenfalls gutgeheissen wurde der Kreditantrag über 3,04 Mio. Franken für das Projekt periodische Wiederinstandstellung der landwirtschaftlichen Infrastruktur. Hier erfolgten nicht nur einige Wortmeldungen sondern auch ein Abänderungsantrag, dass die Megelstrassen aus dem Projekt zu entfernen seien. Dieser Antrag, womit die Kredithöhe um 760 000 Franken reduziert wurde, erhielt grünes Licht. Abgelehnt worden war ein Rückweisungsantrag.
Schliesslich wurden ein Kredit von 98 000 für den Einbau der Wärmeverteilung in der Liegenschaft Marktgasse 169 in Laufenburg sowie – nach längerer Diskussion über die Sinnhaftigkeit – der Beitritt zum Verein Pro WiBA (Wiedereröffnung InterRegio-Bahnlinie Winterthur–Basel) genehmigt.
Unter Verschiedenes erfolgten von Seiten des Stadtrates Informationen zum Projekt Schützen sowie zu den Gesamterneuerungswahlen. Von Seiten der Stimmberechtigten wurde ein Überweisungsantrag zur Prüfung der Einführung einer Geschäftsprüfungskommission inkl. angepasster Gemeindeordnung (Unterbreitung des Vorschlages an der November-Gemeindeversammlung) eingebracht und genehmigt.