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ass. iur. Aysel Mermer
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Es kriselt in der Ehe und Sie wissen nicht so recht, wie sie vorgehen sollen?
Der folgende Artikel enthält knappe Ausführungen zur Vorgehensweise.
In einem ersten Schritt können Sie es in Erwägung ziehen, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen, ohne vorher ein Gericht aufsuchen zu müssen. Wenn Sie für klare Verhältnisse sorgen wollen, dann ist es empfehlenswert, über die Einzelheiten des Getrenntlebens eine gemeinsame Vereinbarung zu treffen. Dies kann unter anderem die Frage betreffen, wer nun in der gemeinsamen Wohnung bleibt und wer auszieht oder wie der Hausrat und die Möbel aufgeteilt werden sollen. All diese und viele weitere Fragen können in einer entsprechenden schriftlichen Vereinbarung aufgenommen werden. Diese können Sie entweder gemeinsam aufsetzen oder aber mit juristischer Hilfe. Falls Sie hierfür rechtliche Hilfe benötigen, können Sie sich gerne an unser Team wenden.
Sollte es aber während der Zeit des Getrenntlebens zu Uneinigkeiten kommen (bspw. weil jemand den Unterhalt für das gemeinsame Kind nicht zahlt) und man kann selbst nach mehreren Anläufen keine gemeinsame Lösung finden, so ist es sinnvoll, Hilfe beim Eheschutzgericht zu suchen. Im sog. Eheschutzverfahren geht es primär um die Beseitigung von Uneinigkeiten zwischen den Eheleuten. Auch wird das Eheschutzverfahren eingeleitet, um die Zeitspanne zwischen Getrenntleben und Scheidung zu regeln. Da Eheschutzmassnahmen betreffend Wohnung, Hausrat, Unterhalt, Steuer usw. meist über einen längeren Zeitraum Gültigkeit haben, besteht auch ein Interesse daran, den Eheschutzentscheid abzuändern, wenn wesentliche Veränderungen (bspw. bei der Erwerbstätigkeit) eingetreten sind. Die Abänderung des Eheschutzentscheides ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wenn ein solcher Entscheid erwünscht ist, sollte ein entsprechendes Gesuch beim Gericht um Anordnung von Eheschutzmassnahmen eingereicht werden.
Wenn eine Scheidung im Raume steht, so stehen zwei Scheidungsvarianten zur Verfügung: Es wird zwischen der Scheidung auf gemeinsames Begehren und der Scheidung auf Klage unterschieden. Erstere liegt vor, wenn die Eheleute die Scheidung tatsächlich wollen. Dies gilt auch dann, wenn man sich lediglich über die Einzelheiten der Scheidung nicht einig wird. Der Wille zur Scheidung besteht nämlich weiterhin fort. Anders hingegen bei der Scheidung auf Klage, wo die Scheidung durch eine der Parteien nicht erwünscht ist. Hier müssen Sie dann in der Regel die zweijährige Trennungsfrist abwarten. In Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden. Die Scheidung ist eine rechtliche Auflösung der Ehe durch ein Gericht, weshalb diese sinngemäss auch nur vor einem Gericht erfolgen kann.
Wenn Sie zur Regelung Ihrer eherechtlichen Probleme anwaltliche Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit gerne an unser Team wenden.

Schriftliche Fragen richten Sie bitte an:
Ihre Anfragen werden diskret behandelt

Von Nika Schudel, Laufenburg

Von Brigitte Köhler, Laufenburg

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Europa in der Plan- wirtschafts(negativ)-Spirale
Auf jede Krise wird sofort mit massiven staatlichen Eingriffen reagiert. Dass all diese meist gut gemeinten Eingriffe aber auch starke Nebenwirkungen haben kann, wird oft vergessen oder bewusst in Kauf genommen, da man sie erst viel später spürt. Beispiel: Die extreme Solar- und Windkraftsubventionswelle in Deutschland vor wenigen Jahren ist aus meiner Sicht mitschuldig am heutigen Energieversorgungsdesaster. Selbst der Preis für grüne Wasserenergie war über eine längere Zeit so tief, dass neue Investitionen einfach völlig unrentabel waren. Wieso hat Frankreich heute so viele Kernkraftwerke in Revision? Es gab politisch und auch wirtschaftlich kaum Argumente, mehr als nötig zu investieren. Das rächt sich früher oder später immer. Natürlich konnte man nicht wissen, dass Erdgas so schnell zur Mangelware werden könnte. Aber die vor wenigen Jahren extrem tiefen Strompreise haben weder neue Investitionen (ausser subventionierte), noch übermässigen Unterhalt oder grosse Stromspar-übungen ausgelöst. Und nun zahlen wir die Zeche dafür.
Preisüberwacher kritisiert Bankgebühren
Die Margen der Banken hatten in der Negativzinsphase recht stark gelitten. Da wurde man kreativ und führte Gebühren ein, da gewisse Tätigkeiten sonst nicht kostendeckend seien. Ein Teil dieser Gebühren wird noch vom Preisüberwacher beanstandet. Gut so! Die Zinssituation hat sich in den letzten Monaten massiv verändert. Ich bin gespannt (aber nicht hoffnungsvoll…), ob die Banken den Spesendschungel nun wieder zu roden beginnen.
Der Kunde ist nicht mehr König – ausufernde Bürokratie
Kürzlich erlebt: Eine schriftliche Vollmacht eines Kunden zur Abklärung von offenen Steuerfragen wurde von seiner Bank nicht akzeptiert. Das sei nur auf ihrem offiziellen Formular möglich. Formalitäten sind wichtiger als ein Kundenwusch: Wir haben es schon weit gebracht, und die Tendenz ist erschreckend!
Zur Rose zum Zweiten
Nur zwei Wochen nach meinem Artikel hat zur Rose eine Aktienkapitalerhöhung durchgeführt und die Ausgabe einer Wandelobligation bekannt gegeben. Vor allem die Aktienausgabe war zu sehr tiefen Konditionen, was den Druck auf die Aktien verstärkt hat. Die von mir empfohlene kürzere Obliga-
tion sollte durch diese Kapitaltransaktionen gestärkt hervorgehen und die Rückzahlung sollte mit grösserer Wahrscheinlichkeit möglich sein.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
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Von Ueli Waldmeier, Hellikon

Von René Hänggi, Eiken

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Von Timo Rager, Herznach

Von Werner Müller, Grossrat Die Mitte, Wittnau

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