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Frick: Ökumenischer Gottesdienst mit Suppenzmittag

(uf) Am Sonntag fand in der reformierten Kirche Frick der traditionelle ökumenische Gottesdienst in der Fastenzeit statt. Organisiert wurde der Anlass von der reformierten Kirche Frick sowie den katholischen Pfarreien von Frick und Gipf-Oberfrick. Jedes Jahr wechselt der Durchführungsort, dieses Jahr war die reformierte Kirche Frick Gastgeberin.

Der Gottesdienst stand im Zeichen der ökumenischen Kampagne der Hilfswerke Fastenaktion und HEKS unter dem diesjährigen Motto «Hunger frisst Zukunft». Auch die Schülerinnen und Schüler des Religionsunterrichts der 8. Klasse trugen mit eindrücklichen «Hungernachrichten» zum Thema bei. Eine ihrer Botschaften lautete: «Worte machen Hunger, Taten machen satt» – ein eindringlicher Appell zur Solidaritat und Tatkraft.
Ein weiteres zentrales Element des Gottesdienstes war das Hungertuch 2025 der diesjährigen Kampagne. Dieses Kunstwerk, das jedes Jahr neu gestaltet wird, regt zur Reflexion über soziale Ungerechtigkeit und weltweite Notlagen an. Dieses Jahr ist unser Planet zu sehen, der zur Hälfte als Laib Brot erscheint und rechts und links davon eine Gabel und ein Messer. Ein Motiv, das darauf hinweist, wie ungleich die Lebensmittel in unserer Welt verteilt sind, obwohl es eigentlich genug für alle hat.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem ad-hoc-Chor, bestehend aus Sängerinnen und Sängern der Kirchenchöre von Frick und Gipf-Oberfrick, sowie dem Projektchor der reformierten Pfarrei bereichert. Die feierlichen Klänge trugen zur besinnlichen Atmosphäre bei.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Suppenzmittag im Kirchgemeindesaal eingeladen. Die Religionsschülerinnen und -schüler der reformierten und katholischen Pfarreien halfen tatkräftig bei der Durchführung des Anlasses mit. Der Erlös aus der Kollekte des Gottesdienstes sowie die Spenden vom Suppenessen kommen den Projekten der Hilfswerke HEKS und Fastenaktion zugute.
Der ökumenische Gottesdienst mit Suppenzmittag ist seit Jahren ein wichtiger Anlass in der Region. Er vereint Menschen über Konfessionsgrenzen hinweg und setzt ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Benachteiligten dieser Welt.
Foto: zVg