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Stahlton AG und die Männerturner von Gipf-Oberfrick

(he) Die Männerturner von Gipf-Oberfrick waren wieder unterwegs und dies bereits zum 60. Mal. Der Jubiläumsausflug führte die 21 Teilnehmer nach Frick, wo eine Besichtigung des Stahlton Werkes 2 auf dem Programm stand.


Der Name Stahlton entstand aus der Verarbeitung von Stahl und Ton. Frick als Standort wurde wegen des Ton-Vorkommens in der Umgebung auserkoren. Die Firma wurde 1945 von drei innovativen Ingenieuren gegründet und beschäftigt heute zirka 50 Mitarbeiter.
Beim geführten Rundgang durch die Produktionshallen konnten die verschiedenen Bauteile und Herstellungsverfahren bestaunt werden. Wo früher gewöhnliche Ziegelsteine mit vorgespannten Stahldrähten versehen und anschliessend mit Mörtel vergossen wurden, werden heute hochwertige Stahlkabel mit bis zu einem Durchmesser von 63 mm produziert. Diese ermöglichen den Bau von weitgespannten Brücken, Betondecken, spektakulären Hochbauten und futuristischen Tragwerken. Aber auch für die Verankerungen von Rutschgebieten oder Felswänden werden Kabel und Anker hergestellt. Dazu werden pro Jahr tausend Tonnen hochwertiger Stahl verarbeitet. Bei regelmässigen Tests wird das Metall auf Zugfestigkeit geprüft, protokoliert und somit sichergestellt, dass eine hohe Qualität gewährleistet wird.
Beeindruckt von den vielen Information und Geschichten rund um das Werk 2 in Frick verliessen die Männerturner den Ort Richtung Gipf-Oberfrick.
Angesagt war eine kleine kulinarische Stärkung an einem ungewöhnlichen Ort in der Nähe der «Rössli»-Brücke. In einer umgebauten Scheune erreichten die Männerturner über eine Aufzugstreppe einen fantasievoll eingerichteten Rittersaal. Neben einem grossen Tisch und antiken Stühlen mit Fellen war ein ganzes Waffenarsenal aus früheren Tagen vorhanden. Es konnten Hellebarden, Morgensterne, Lanzen, Speere, Schwerter, Armbrüste und Ritterrüstungen bestaunt werden. Ein brennendes, offenes Feuer passte bestens in die altertümliche Atmosphäre. Begleitet wurde der Abend durch musikalische Darbietungen von Gino mit Geige und Hansruedi mit Schwyzerörgeli.
Gegen 22 Uhr liessen sie den gelungenen Abend ausklingen und machten sich zufrieden auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Organisatoren Jörg und Hansruedi.

Foto: zVg